Zahnarztpraxis Daniel Frey

 

 
 

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Fehlstellungen

Fehlstellungen der Zähne oder Kiefer sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Auch das Risiko für einen frühzeitigen Zahnverlust durch Karies oder Parodontitis und die gesamte Funktionalität des Kausystems hängen von der richtigen Stellung der Zähne im Kiefer ab.

Angeborene Fehlstellungen
Einige Fehlstellungen sind angeboren und deshalb oft schon frühzeitig zu erkennen. Zum Beispiel die Prognathie, bei der die oberen Schneidezähne weit vor den unteren stehen.Oder die Progenie: Hier ragen die unteren Frontzähne im Vergleich zu den oberen vor. Wenn die oberen Schneidezähne die unteren weitgehend verdecken, spricht man von "Deckbiss". Ausgeprägte Lücken zwischen den mittleren Schneidezähnen werden "Diastema" genannt.



Merkmale für einen gesunden Zahn- und Kieferstand sind:

  • Die Zähne stehen schön gleichmäßig in einer Reihe, ohne dass einer hervorsteht oder zurückliegt.
  • Die oberen Backenzähne stehen leicht versetzt über den unteren, so dass die Höcker der einen in die Vertiefungen der anderen passen.
  • Die Schneidezähne des Oberkiefers überdecken knapp
    (2-3mm) die des Unterkiefers.


Erworbene Fehlstellungen
Viele Kieferverformungen entstehen durch Gewohnheiten im Kleinkindalter. Dazu gehören vor allem das Daumenlutschen und das zu lange Nuckeln am "Beruhigungsfläschchen". Bereits ab dem 3. Lebensjahr kann diese Angewohnheit zu Kieferverformungen führen.
Aber auch schlecht geformte Schnuller oder zu große Saugöffnungen an Trinkflaschen wirken sich nachteilig aus. Typische Deformierungen sind der Schmalkiefer - hier haben die Zähne zu wenig Platz-, der sogenannte lutschoffene Biss und die Unterkieferrücklage. Richtiges Abbeißen wird unmöglich, das Schließen des Mundes erschwert und die Nasenatmung behindert.

Fehlstellungen durch schlechte Pflege der Milchzähne
Neben ungünstigen Angewohnheiten führt auch die schlechte Pflege der Milchzähne oft zu Fehlstellungen. Denn wenn ein Milchzahn wegen Karies zu früh verloren geht, kippen häufig die Nachbarzähne in die so entstandene Lücke. Der dann nachwachsende bleibende Zahn hat keinen Platz und sucht sich seinen Weg außerhalb der normalen Zahnreihe - er wächst "schief".

Wie Sie Fehlstellungen vorbeugen können:

  • Stillen Sie Ihr Baby so lange wie möglich. Der Saugvorgang unterstützt die richtige Ausbildung der Kiefer.
    Gewöhnen Sie Ihr Kind gleich daran, nicht am Daumen zu lutschen.
  • Geben Sie ihm lieber einen kiefergerecht geformten oder zahnmedizinisch geprüften Beruhigungsschnuller.
    Lutscht Ihr Kind bereits am Daumen, so versuchen Sie, es ihm frühzeitig mit Geduld und Überzeugungskraft abzugewöhnen.Drastische Maßnahmen schlagen hier gewöhnlich fehl.
  • Wenn alle Bemühungen nichts nützen, suchen Sie Ihren Zahnarzt oder einen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie auf. Diese Spezialisten können beispielsweise durch Anpassung einer herausnehmbaren Mundvorhofplatte helfen, das Daumenlutschen abzugewöhnen.


Achten Sie schon bei den Milchzähnen auf eine regelmäßige Zahnpflege.

  • Achten Sie auf eine zahngesunde Ernährung mit wenig Zucker. Vermeiden Sie auch das sogenannte "Dauernuckeln" aus der Flasche mit Kindertee oder Fruchtsäften. Dies führt schnell zu Karies bei Milchzähnen.
  • Lassen Sie sich von unserem Praxisteam über den Einsatz von Fluorid zur Vorbeugung von Schmelzentkalkungen oder über eine Fissurenversiegelung beraten.
  • Gehen Sie zweimal jährlich mit Ihrem Kind zum Zahnarzt. Wir können eine drohende Zahn- oder Kieferfehlstellung rechtzeitig erkennen und beraten, ob und wann eine kieferorthopädische Behandlung erforderlich ist.

 

Angst vor dem Zahnarzt

 

 

 


 

 
    

 

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